Die lettische Airline muss einen Airbus A220-300 komplett abschreiben. Das Flugzeug wurde beim Abschluss einer Wartung von Air Baltic durch extreme Hitze schwer beschädigt. Es ist eine traurige Premiere.
Die nationale Fluggesellschaft Lettlands betreibt eine reine A220-Flotte, und diese wächst weiter. «Air Baltic nimmt ihren 54. Airbus A220-300 in Empfang», teilte die Fluglinie am 16. Februar mit, so wie sie es bei jedem neuen Flottenzugang tut. Jetzt muss Air Baltic allerdings auch einen Verlust melden. Das tut sie in ihrem Geschäftsbericht für das Jahr 2025.
Darin hält Air Baltic die vollständige Abschreibung des Flugzeuges mit dem Kennzeichen YL-AAO fest, das am 14. Juni 2025 am Ende einer großen Wartung stark beschädigt wurde. Zum Abschluss der Arbeiten war für die Freigabe ein Bodenlauf des Hilfstriebwerks (Auxiliary Power Unit, kurz APU) nötig. Bei diesem APU-Testlauf am Boden erlitt das Flugzeug «durch den Ozonfilter extreme Hitzeschäden im Rumpf- und Flügelwurzelbereich», so die Airline.
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